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Digital kommunizieren (Teil 2): Gesprächsimpulse klar und effizient setzen!

Für eine lebendige und gute Gesprächsführung im Alltag und in Meetings oder Videokonferenzen gibt es ein paar einfache Tipps. Erfolgreich ist dabei, wer Inhalte klar formuliert und die richtige Wortwahl trifft.

  1. Inhaltlich gestalten

    Kommunizieren Sie Zukunft und verharren nicht so lange in der Vergangenheit. Bleiben Sie dabei immer so sachlich und objektiv wie möglich. Für eine lebendige Gesprächsführung können dafür relevante Fakten mit Menschlichem, Bildhaftem und Erlebtem mit Fakten kombiniert werden. Wenn es an der Zeit ist, beenden Sie das Gespräch und lassen sich nicht abwürgen.
  1. Wortwahl und Formulierungen klug wählen

    Achten Sie darauf kurze Sätze zu bilden. Formulieren Sie dabei möglichst aktiv und positiv. Vor allem Hauptsätze mit einer Länge von acht Sekunden sind ein guter Anhaltspunkt. Versuchen Sie dabei immer klar und deutlich zu sein. So vermeiden Sie Missverständnisse und Unklarheiten. Substantive schaffen mehr Distanz, wenn es nötig ist.
  1. Probleme ausräumen und reflektieren

    Wird es problematisch, fragen Sie nach: Was konkret bewegt sie/was ist ihr Anliegen...? Wenn es gegenüber Bedenken gibt, gehe Sie darauf ein: Welche Überlegungen haben sie dazu konkret? Äußert Jemand eine Aversion (Gefällt mir nicht/will ich nicht so), fragen Sie oder bieten Sie Alternativen: Womit können sie leben? Oder Was hätten sie gerne anders? Durch das einfache Wechseln von Formulierung wie aber/trotzdem/eigentlich zu unabhängig davon/obwohl/gerade weil, nehmen dabei Konfliktpotenzial. Sprechen Sie Unhöflichkeiten und Angriffe an, zum Beispiel mit „Ich fühle mich im Moment insofern nicht ganz wohl…“ / „Lassen Sie und hier mal einen Punkt machen. Ich sage Ihnen mal, wie ich mich fühle…“.

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